Inari-Samen

Die Inari-Samen bewohnen die Inarisee-Region seit jeher. Traditionelle Erwerbsquellen, wie z.B. Fischen und Rentierzucht sowie sonstige Nahrungsbeschaffung aus der Natur sind nach wie vor ein Teil ihrer Kultur. Die Natur ist ein wichtiger Teil des Alltags und das Leben ist in den natürlichen Zyklus der Jahreszeiten eingebunden. Fischen, Jagen und Sammeln sind saisonale Aktivitäten. Heute ist diese Minderheit von ca. 700 Menschen vor allem für die Pionierarbeit zur Erhaltung ihrer Sprache bekannt.

Die Esskultur der Inari-Samen basiert auf Sammelwirtschaft und Verwertung der Nahrung aus der Natur. Die Sámi lebten lange durch Selbstversorgung und bekamen alles, was sie brauchten, aus der Natur. Die Fische wurden im Inari-See gefangen, das Fleisch wurde aus Rentieren und Wild gewonnen und Rüben und Kartoffeln stammten aus dem eigenen Anbau. Das Kultahovi Restaurant Aanaar (linkki Aanaar kohtaan) setzt diese nachhaltige Tradition fort, indem es die Zutaten von den Fischern, Rentierzüchtern und anderen Produzenten der Region beschafft.


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